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Vielseitige Verwendung für Industriearmaturen in Power-to-Gas Anlagen

Power-to-Gas bezeichnet ein Verfahren, bei dem mittels Wasserelektrolyse aus Erneuerbaren Energien ein brennbares Gas gewonnen wird. Industriearmaturen von NieRuf, wie beispielsweise Sicherheitsventile und Kugelhähne, ermöglichen eine sichere Einspeisung dieses Gases in das öffentliche Gasnetz. Das Endprodukt wird häufig als Windgas oder Solargas bezeichnet, je nachdem woher die Energie stammt. Wozu der Aufwand? Anders, als bei regulärer Energie kann Energie im Gasnetz lange zwischengelagert werden und ist so jederzeit abrufbar.

Welche Rolle spielen nun die Industriearmaturen von NieRuf in diesem Prozess

Bei der Zuleitung des destillierten Wassers in die Anlage, kommen Kugelhähne von NieRuf mit elektrischem oder pneumatischem Antrieb zum Einsatz. So kann die Wasserzufuhr ferngesteuert geregelt werden. Um eine stetige Wasserversorgung des Elektrolyseurs zu gewährleisten, passen Druckminderer den Hinterdruck des Wassers an.

Das einzige Nebenprodukt dieser Power-to-Gas Umwandlung ist Sauerstoff. Dieser wird nach der Elektrolyse abgelassen, sofern er nicht anderweitig verwendet werden kann. Der für die Elektrolyse nötige Wasserstoff hingegen muss in Druckbehältern gesammelt werden. Hier sorgt ein Sicherheitsventil von NieRuf für gefahrenlose Lagerung, bis der Wasserstoff durch die Rohleistungssysteme weitertransportiert wird. Klar, dass in Rohrleitungen Kugelhähne, Absperrklappen und Absperrventile wie jene von NieRuf zum Einsatz kommen.

Auch ein Überströmventil dient zum Schutz der gesamten Anlage und leitet bei zu hohem Druck den Wasserstoff weiter. Wann immer Industriearmaturen mit Wasserstoff in Verbindung kommen, sind Standarddichtungen wie beispielsweise FKM, NBR oder EPDM nicht zu verwenden, hier sollte auf eine metallische Dichtung zurückgegriffen werden. Schaugläser, ganz gleich ob Behälterschauglas oder Durchflussschauglas, ermöglichen im gesamten Verlauf eine einfache und sichere Kontrolle der Prozesse

Im Zuge der Methanisierung des Wasserstoffes, wird dem Wasserstoff druckgesteuert Kohlendioxid zugeführt. Auch hier sind Druckminderer und zahlreiche Ventile von NieRuf sowie elektrisch oder pneumatisch betriebene Absperrklappen implementiert. Da Wasserstoff leicht explodieren kann, müssen sämtliche verwendeten Edelstahl-Sicherheitsventile, Edelstahl-Druckminderer, Flansch-Überströmventile und Edelstahl-Kugelhähne dem Explosionsschutz (Ex Schutz oder ATEX) unterliegen. Industriearmaturen, die die Zuleitung des Kohlendioxids steuern, sollten mit NBR, FKM oder PTFE Dichtungen ausgestattet sein. Einmal zugeführt reagieren Wasserstoff und Kohlendioxid miteinander und es entsteht synthetisches Methan.

Dieses synthetische Methan kann nun in die Erdgasnetze geleitet und dort gespeichert werden. Synthetisches Methan fällt unter die DVGW Anforderungen für Gas. Folglich sollten alle Industriearmaturen, die an der Einspeisung ins Erdgasnetz beteiligt werden über eine DVGW Gas Zulassung verfügen. Einmal eingespeist kann das Gas leicht abgerufen werden. So kann es beispielsweise in einem Blockheizkraftwerk erneut in Strom umgewandt werden, oder auch von einem Erdgasauto direkt als Treibstoff genutzt werden. Diese kluge und effiziente Energieproduktion kann NieRuf mit seinen Industriearmaturen unterstützen.

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